Tag für Tag strömen unzählige Eindrücke auf uns ein. Auf der Strasse und in der Stadt begleiten uns Verkehrslärm, Musik und Stimmen aus Lautsprechern. Selbst zu Hause finden wir oft kaum Ruhe: Nachrichten und Informationen aus aller Welt erreichen uns bis ins Wohnzimmer oder direkt über die Kopfhörer. Und wenn es um uns herum einmal still wird, nehmen wir vielleicht erst wahr, wie unruhig es in uns selbst ist.
Der Advent lädt uns ein, innezuhalten und die Stille zu pflegen. Doch gerade jetzt lässt uns die Hektik vor Weihnachten oft kaum zur Ruhe kommen. Umso mehr brauchen wir Momente der Stille: Sie lassen uns innerlich durchatmen, geben unserer Seele Raum und helfen uns, auf die leise Stimme in uns zu hören.
In vertrauter Gemeinschaft wollen wir der Stille viel Raum geben und das Herzensgebet vertiefen. Es kann uns helfen, Herz und Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Sie sind herzlich willkommen.
Renate Wüst
