Der Briefwechsel zwischen dem Theologen Dietrich Bonhoeffer und seiner Verlobten Maria von Wedemeyer stammt aus den Jahren 1943 bis 1945, also währen Bonhoeffers Haftzeit bis zu seiner Hinrichtung durch die Nationalsozialisten.
Die Briefe zeigen die tiefe Liebe zwischen den beiden, die durch die Haft und die Kriegsumstände auf eine harte Probe gestellt wird. Sie spiegeln Bonhoeffers Glauben, Hoffnung und innere Stärke wider, aber auch Zweifel, Einsamkeit und Sehnsucht. Seine Verlobte Maria schreibt voller Zuneigung, Mut und Treue, während Bonhoeffer versucht, ihr Trost und Halt zu geben, obwohl er selbst unter großem Druck steht. Neben persönlichen Gefühlen enthalten die Briefe auch theologische und philosophische Gedanken über Leid, Freiheit, Vertrauen und die Bedeutung von Liebe im Angesicht des Todes.
Der Inhalt ihrer Korrespondenzen wird neu lebendig in einem eindrücklichen Schauspiel am Samstag, 15. November, 19 Uhr, in der reformierten Kirche Schönenberg. Anschliessend sind alle zu einem Apéro, Begegnung und Austausch in die Chilestube Schönenberg eingeladen. Eintritt frei, Kollekte.
Pfarrerin Sabine Mäurer und Diakon Beat Wiederkehr

